140 Tote bei Krawallen in Westchina 10:47 | 06/ 07/ 2009
PEKING, 06. Juli (RIA Novosti). Blutige Unruhen im äußersten Rand des Riesenreichs: Bei Krawallen in der westchinesischen Provinz Xinjiang Uigur sind mindestens 140 Menschen ums Leben gekommen, 816 weitere wurden verletzt.
Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die örtlichen Behörden weiter meldet, brachen die Unruhen nach einer Demonstration der Uiguren, einer muslimischen Minderheit, am Sonntagabend in Urumqi, Hauptstadt der autonomen Region, aus.
Wie Augenzeugen berichten, wurden Geschäfte geplündert und Autos in Brand gesetzt.
Die Situation einer anfangs friedlichen Demonstration eskalierte offenbar wegen des Tods zweier Uiguren nach Auseinandersetzungen in einer Spielzeugfabrik.
Ethnische Konflikte in China kommen eher selten vor. In der Westprovinz Xinjiang jedoch, die mehrheitlich von der muslimischen Uiguren bewohnt wird, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Uiguren und Chinesen. Die Uiguren kämpfen für die Gründung eines eigenständigen Staats.
Viele Tote bei Unruhen in Uiguren-Provinz 6. Juli 2009, 07:41 Uhr
Mindestens 140 Menschen sind im Nordwesten Chinas ums Leben gekommen. In der Provinz Xinjiang gab es heftige Ausschreitungen bei einer Demonstration von muslimischen Uiguren, die für mehr Unabhängigkeit kämpfen. Viele Teilnehmer sollen bewaffnet gewesen sein, einige steckten Fahrzeuge in Brand.
Bei Unruhen in der von muslimischen Uiguren bewohnten chinesischen Region Xinjiang sind mindestens 140 Menschen getötet worden.
Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die örtlichen Sicherheitsbehörden meldete, wurden in der nordwestchinesischen Region mehr als 800 weitere Menschen verletzt.
Xinhua berichtete zudem, dass hunderte Menschen festgenommen worden seien, darunter zehn "Schlüsselfiguren", die zum Aufstand aufgerufen hätten. Nach 90 weiteren Menschen wird demnach noch gefahndet.
Ausgangspunkt der Unruhen war vermutlich ein Protestmarsch von Uiguren am Sonntag in Urumqi, der Hauptstadt der autonomen Region. Daran sollen sich etwa 3000 Menschen beteiligt haben.
Die Regierung sprach allerdings nur von 300 bis 500 Teilnehmern. Die Demonstranten forderten Berichten zufolge die Aufklärung des Todes von zwei uigurischen Fabrikarbeitern im Juni.
Offenbar schlug der Protest in Gewalt um, als sich die Teilnehmer weigerten, die Demonstration zu beenden. Sie sollen daraufhin Passanten angegriffen, Fahrzeuge in Brand gesetzt und den Verkehr an mehreren Kreuzungen blockiert haben.
Augenzeugenberichten zufolge waren die Demonstranten mit Holzknüppeln und Messern bewaffnet. Die Polizei wurde laut Xinhua an den Ort des Geschehens beordert, um Ruhe und Ordnung wieder herzustellen.
Am Montagmorgen patrouillierte weiter ein starkes Polizeiaufgebot in den Straßen. Internetverbindungen in Urumqi waren nach ersten Erkenntnissen gekappt, das Telefon funktionierte nur noch periodisch.
In Xinjiang gibt es eine Unabhängigkeitsbewegung unter den etwa acht Millionen dort lebenden muslimischen Uiguren. Die Uiguren sehen sich durch die Han-Chinesen, die die Bevölkerungsmehrheit stellen, unterdrückt.
In der Region kommt es immer wieder zu Protesten gegen die Zentralregierung in Peking. Menschenrechtler <- werfen der Volksrepublik vor, die Uiguren unter dem Vorwand des Anti-Terror-Kampfs zu diskriminieren und zu unterdrücken.
In den vergangenen Jahren gab es auch vereinzelt Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und extremistischen Uiguren. Vorläufiger Höhepunkt waren im vergangenen Jahr Anschläge mutmaßlicher uigurischer Separatisten während der Olympischen Spiele.
PS ließt euch mal die Gutmensch-Kommentare von den Welt-Lesern durch auch wieder die so pösen pösen Chinesen - die das Freiheitsliebendes Volk der Uiguren unterdrücken
sehr sehr gutes Stischwort ... naja bald wird der Westen auch zich Kosovos in ihren Ländern haben ^^ mal sehen wie sie dann über die ach so freiheitsliebenden Muslime sprechen würden ^^
[...]China is also concerned about the “Kosovo effect,” accusing its Muslim and other ethnic minorities of seeking outside international (read Western) support for separatist goals. But ethnic problems in President Hu Jintao’s China go far deeper than the “official” minorities.[...]
wieso schreiben denn nicht die verlogenen deutschsprachigen, westlichen Medien darüber?? Passt wohl nicht
NIRGENDS...
BRACO SRBI BRACO SRBI SIROM ZEMLJE OVE, SVI NA NOGE SVI NA NOGE
na wieso wohl schreiben/senden die auch so freien super-wahrheitlichen westlichen Medien darüber kaum was
naja 1x habe ich was in Spiegel-Online gesagt - aber nur 21 Sekunden dagegen unendliche tausende stundenlager Propaganda gegen das so böse China typisch westliche Medien es gab 184 Tote insgesamt aber ... demnach STARBEN DEUTLICH MEHR HANG-CHINESEN als Uiguren (aus Spiegel-Online) aber auch hier rhetorisch verschleiert/schöngeredet, dass die Uiguren bestialisch die Chinesen ermordet haben andersrum sofort rhetorisch abwertig - Chinesen = Massaker Chinesen "ersticken" Aufstand - IN der Uigurenprovinz (ähm eigentlich IN CHINA)^^)
erst nachdem ich gegoggelt habe, habe ich die genaueren Zahlen gefunden - wieviele Tote auf den Seiten starben 137 Han-Chinesen zu nur 46 Uiguren gestorben (insgesamt = 183)
DAS sagt KEINER so öffentlich in der westlichen Presse (wenn, dann nur versteckt irgendwo + dann aber auch nur mit westlichen Propaganda-Pseudo-Gegenargumenten)