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Zitat Im Frühjahr 2000 lieferte sich Ramush Haradinaj einen Faustkampf mit russischen Soldaten an einem KFOR-Kontrollpunkt. Einem Bericht des Tagesspiegels zufolge hatten die Soldaten ein Schweizer Sturmgewehr in Haradinajs Kofferraum entdeckt.
Am 7. Juli 2000 fuhr er mit einigen Anhängern zum Anwesen einer rivalisierenden kosovo-albanischen Familie. Es kam zu einer Schießerei, Handgranaten wurden geworfen. Über die Ursache des Streits gibt es verschiedene Angaben. Einer vom Londoner Institute for War and Peace Reporting verbreiteten Version zufolge wollte der gegnerische Clan von den Haradinajs wissen, wo die Leichen ihrer vermissten Angehörigen seien; dies habe Ramush Haradinaj in Rage versetzt. Einem vertraulichen Bericht vom 29. Dezember 2003 des UN-Nachrichtendienstes Central Intelligence Unit (CIU) zufolge ging es um Drogengeschäfte. Haradinaj habe das Haus überfallen, weil der Clan offenbar ein Konkurrent gewesen sei. Laut CIU habe er der Familie 60 Kilogramm Kokain stehlen wollen, die sie angeblich im Haus versteckt hielt. So berichtete die bereits zitierte Schweizer Zeitung Weltwoche.
Bei der Schießerei wurde Haradinaj jedenfalls verwundet und musste fliehen. Ein Hubschrauber flog ihn in ein Camp der US-Amerikaner; von dort wurde er ins US-Militärkrankenhaus in Landstuhl zur weiteren Behandlung gebracht. In der Folge wurden US-Offizielle beschuldigt, sich in die UN-Untersuchung des Vorfalls eingemischt zu haben.
Internationale politische Bühne
Im Februar 2009 wurde Ramush Haradinaj gebeten, als Vermittler für Friedensgespräche zwischen der ugandischen Regierung und den muslimischen Rebellen aus den Reihen der Allianz Demokratischer Kräfte ADF zu vermitteln, wozu er sich bereit erklärte. Haradinaj soll inoffiziell schon seit Monaten vermitteln haben
Nach dem Freispruch im November 2012
Nachdem Ramush Haradinaj und zwei seiner Kollegen vom Den Haager Strafgerichtshof freigesprochen wurden, empfing man die drei in der Heimat feierlich als Helden. Sehr schnell nahmen Haradinaj und der derzeitige Ministerpräsident Hashim Thaçi freundschaftliche Gespräche auf. Haradinaj beabsichtigt dabei, Gespräche über eine mögliche Regierungskoalition zwischen Thaçis Partei, der PDK, und seiner Partei, der AAK, aufzunehmen. Außerdem will er neuer Ministerpräsident des Kosovo werden. Nach dem Treffen vom 7. Dezember 2012 aber einigten sich beide hauptsächlich auf förmliche Themen, wie die EU-Integration, Reformen und ähnliches. Die Koalition war aber nach eigenen Angaben kein Gesprächsthema.
Während im Kosovo sein Freispruch mehrheitlich gefeiert wurde, stieß dieser im Nachbarland Serbien auf größte Empörung.
Familie
Im Dezember 2002 wurde Haradinajs Bruder Daut Haradinaj von einem UN-Gericht im Kosovo wegen seiner Beteiligung an der Entführung und Ermordung von vier Kosovo-Albanern, die der FARK angehörten – einer mit der UÇK rivalisierenden bewaffneten Formation der Kosovo-Albaner – zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Daut Haradinaj einen hohen Posten im Kosovo-Schutzkorps inne. Ein weiterer Bruder Haradinajs wurde im April 2005 im Kosovo ermordet, nach Angaben der UN-Sicherheitskräfte handelte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Clans.
Ramush Haradinaj ist mit Anita Haradinaj verheiratet und hat aus zwei Ehen insgesamt drei Kinder. Er spricht neben Albanisch und Serbokroatisch auch Englisch, Französisch und Deutsch und ist Diplom-Jurist.
Sollte jemand was dazu beitragen können, dann wartets nicht, denn wenn einer von euch wartet dann seit ihr Teilschuld, dass die Wahrheit nicht ans Licht kommt!