Simbabwe führt 100-Billionen-Geldschein ein 16. Januar 2009, 13:24 Uhr
100 Billionen – eine unglaublich große Zahl. Aber nicht, wenn es um die Währung des bettelarmen afrikanischen Landes Simbabwe geht. Die Zentralbank des Landes muss wegen der Hyperinflation ständig neue Geldscheine auf den Markt bringen. Die Preise steigen mehrmals täglich.
Nirgendwo steigen die Preise so rasant wie in Simbabwe. Das afrikanische Land führt jetzt einen Geldschein ein, der 100 Billionen Simbabwe-Dollar wert ist. Der hier gezeigte Schein kam im Sommer auf den Markt, er ist 100 Milliarden Dollar wert. In der englischen Sprache wird aus einer Milliarde eine Billion.
Der von einer Hyperinflation geplagte afrikanische Krisenstaat Simbabwe setzt mit der geplanten Einführung eines neuen 100-Billionen-Geldscheins neue Negativrekorde. Die Zentralbank betonte, die neuen Geldscheine – neben dem 100-Billionen-Schein noch Noten im Nominalwert von 50 Billionen, 20 Billionen und 10 Billionen Simbabwe-Dollar – würde für den „Komfort des Publikums“ in Umlauf gebracht. Den Anfang werde am Freitag die 10-Billionen-Note machen. Für 100 Billionen Simbabwe-Dollar gibt es angesichts einer Hyperinflation von offiziell mindestens 231 Millionen Prozent (Stand: Juli 2008) zum aktuellen Zeitpunkt sechs Dutzend Brote zu kaufen. Die Preise erhöhen sich mehrmals am Tag. Vor den Banken stehen die Menschen stundenlang Schlange, um an Bargeld zu kommen. Simbabwe war einst die Kornkammer des südlichen Afrikas.
Inoffiziell wird die Inflation auf das Zehnfache des offiziellen Wertes geschätzt. Die Geldknappheit sowie die maximal vom Konto abzuhebende geringe Summe führen zur immer schnelleren Einführung neuer Geldnoten, obwohl Simbabwe in den vergangenen Monaten immer wieder mehrere Nullen bei seiner Währung gestrichen hat. Die Behörden haben inzwischen 1000 Geschäften den Verkauf gegen harte Währung genehmigt. Viele Staatsdiener fordern daher Lohn in harter Währung.
Der einstige Modellstaat befindet sich in der schwersten Krise seiner Geschichte. Der allgegenwärtige chronische Mangel wird zur Zeit verschlimmert durch eine Cholera-Epidemie, der bisher mehr als 2100 Menschen zum Opfer gefallen sind. Im Zentrum der Krise steht der Kampf des seit 28 Jahren zunehmend autokratischer regierenden Präsidenten Robert Mugabe (84) um den Erhalt seiner Macht.
Mit der Enteignung Tausender weißer Farmer seit 2000 hat Mugabe das Vertrauen ausländischer Investoren erschüttert. Die Agrarproduktion brach ein. Inzwischen ist ein Großteil der Bevölkerung auf ausländische Nahrungsmittelhilfe angewiesen.
5 Dutzend Brote = 72 Stück um in Deutschland gute 72 Brote zu kaufen (1,39€ pro stück) braucht man ungefähr 100 € (in Simbabwe ist das Brot noch erheblich billiger gemacht/verkauft)
ich fühle mich so richtig arm mit meinen 100 € im Gegensatz zu Simbabwes 100.000.000.000 Simbabwe-Dollar
ZitatUganda nimmt den Mond ins Visier 12:58 | 03/ 05/ 2009
MOSKAU, 03. Mai (RIA Novosti). Ugandas Präsident Yoweri Museveni will mit einer überraschenden Initiative Afrikas Rückstand gegenüber Weltmächten nachholen.
„Die Amerikaner waren schon auf dem Mond und die Russen auch. Die Chinesen und die Inder fliegen bald dorthin. Nur die Afrikaner sind hier auf der Erde steckengeblieben", wurde Yoweri Museveni am Sonntag vom britischen Sender BBC zitiert.
Uganda sei zwar nicht in der Lage, eine Mond-Mission im Alleingang in die Wege zu leiten. Würden die Länder Ostafrikas aber gemeinsam handeln, könne ihnen ein Durchbruch in den Weltraum gelingen, betonte Ugandas Staatschef.
Museveni setzt sich laut BBC seit langem für einen gemeinsamen politischen und wirtschaftlichen Raum im Osten Afrikas ein. Diesem Raum sollten nach seiner Ansicht neben Uganda auch Kenia, Tansania, Burundi und Ruanda angehören.
Ich finde es gut, dass sich die Afrikaner immer mehr zusammen tun auch wenn die ersten Schritte etwas lustig klingen ^^
so wird der TERROR des Westens immer weniger in der Welt Macht/Bedeutung haben, wenn noch ein verteidigungs-starkes Großland dazukommt und auch der Islamismus hat dann immer weniger Angriffsfläche nach den Südafrikanischen Kontinent
[img-mini]http://www.holidayhouses.de/fileadmin/user_upload/_temp_/images/Unterkunft-Suche/Afrika_neu.gif[/img-mini] PS: nebenbei ist euch mal aufgefallen dass Muslime fast nur in der Wüste leben - in den grünen Ebenen leben nur Christen und sonstige Urvölker
ZitatRusslands Präsident bekundet Interesse an Trans-Sahara-Gaspipeline[/size] 18:49 | 25/ 06/ 2009
WINDHUK, 25. Juni (RIA Novosti). Laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew ist der Bau der Trans-Sahara-Gaspipeline für Russland von Interesse und hat mit Politik nichts zu tun.
"Was Großprojekte, darunter die Trans-Sahara-Gaspipeline betrifft, so ist das ein interessantes Thema für die Russische Föderation", sagte Medwedew am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Windhuk. Er hält sich im Rahmen seiner Afrika-Rundreise in der namibischen Hauptstadt auf.
Medwedew betonte gleichzeitig, Russland beabsichtige dabei nicht, "irgendwelche Ventile zu drehen und die Situation zu steuern". Dieses Thema sei aus rein ökonomischer Sicht interessant, so Medwedew.
Eine nigerianische Delegation hatte Anfang Juni der russischen Gasholding Gazprom eine Teilnahme am Bau der Gaspipeline angeboten, die von Afrika über die Wüste Sahara und das Mittelmeer bis nach Europa verlegt werden soll.
Vorher hatte der Chef des algerischen Öl- und Gasunternehmens Sonatrach, Mohamed Meziane, Zweifel geäußert und gesagt, Gazprom werde sich nicht am neuen Großprojekt zum Bau der Trans-Sahara-Gaspipeline beteiligen, weil das vor zwei Jahren signierte Absichtsprotokoll über die Kooperation mit dem russischen Konzern bereits nicht mehr gültig sei.
Zitat[size=150]Gazprom baut Gaspipeline und buhlt um Vorkommen in Nigeria 11:33 | 25/ 06/ 2009
ABUJA, 24. Juni (RIA Novosti). Der russische Staatskonzern Gazprom und die Nigerian National Petroleum Corporation (NNPC) gründen paritätisch ein Joint Venture mit einem Investitionsvolumen von mehr als zwei Milliarden US-Dollar.
Das teilte Boris Iwanow, Generaldirektor von Gazprom International, am Mittwoch nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens in der nigerianischen Hauptstadt Abuja mit. Bereits im kommenden Jahr beginnen die Partner mit dem Bau einer rund 360 Kilometer langen Gaspipeline in Nigeria. Laut Iwanow hat das Projekt ein Volumen von 400 bis 500 Millionen US-Dollar. Wenn der Bau einer Transafrikanischen Pipeline eines Tages Realität wird, werde diese Rohrleitung der erste Abschnitt sein, sagte Iwanow. Zudem werde das Gemeinschaftsunternehmen an zwei Ausschreibungen für nigerianische Vorkommen mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Billionen Kubikmeter Gas teilnehmen.