BEOGRAD - Plan Borisa Tadića, predsednika Demokratske stranke, jeste da u decembru raspiše izbore za februar naredne godine i to će biti njegov predlog na sastanku lidera vladajuće koalicije, rekao je nezvanično “Blicu” izvor iz vrha vladajuće koalicije. Takav tajming je za vladajuću koaliciju najpoželjniji jer će moći pred biračima da se pohvali dobijanjem statusa kandidata za članstvo u EU, iz “Fijata” u Kragujevcu bi trebalo da krenu prvi automobili, a nadaju se i da će uspeti da ispune neka od obećanja koja je dala rekonstruisana Vlada.
Uoči prošlih izbora EU dala zeleno svetlo za sporazum o stabilizaciji i šengen
Pritisnuti štrajkovima, predstojećim mitingom Srpske napredne stranke i ponajviše nestabilnošću vladajuće koalicije koja je kulminirala izbacivanjem Mlađana Dinkića, lidera Ujedinjenih regiona, iz Vlade, niko iz vladajuće koalicije ne usuđuje se da u nezvaničnim razgovorima tvrdi da je plan realan i moguć.
Lideri vladajuće koalicije juče su za “Blic” rekli da u koaliciji nije postignut dogovor o tome kada bi trebalo da budu održani izbori. Lider SPS Ivica Dačić je kratko rekao: “Nema dogovora”, a lider SDP Rasim Ljajić i da “misli da nije ni bilo razgovora na tu temu”. Suzana Grubješić, potpredsednica G17 plus, kaže za “Blic” da “Ujedinjeni regioni Srbije ne odlučuju o datumu izbora i bićemo spremni kad god budu raspisani”. Ona smatra da bi raspisivanje izbora poremetilo osnovni cilj većine stranaka da Srbija ove godine dobije status kandidata i eventualno i datum početka pregovora o članstvu.
Predsednik SNS-a Tomislav Nikolić juče je šokirao celu Srbiju i otkrio da je njegova ponuda koju Boris Tadić ne može da odbije - štrajk glađu i žeđu koji će trajati sve dok predsednik Srbije ne odgovori na zahtev da vanredni izbori budu raspisani za 18. decembar. Ovaj zahtev Demokratska stranka je odbila saopštivši da odbacuje „štrajk glađu kao metod političke borbe". U svom zvaničnom saopštenju DS je izjavila : "Ni u vreme diktature Slobodana Miloševića Demokratska stranka nije štrajkovala glađu, već se samo časno i hrabro borila da pobedi na izborima i po cenu krađa. Zašto se neko ko se predstavlja kao evropejac opredelio za metod ucenjivanja Srbije sopstvenim životom i zašto Srbija opet treba da bude talac nečije politike? DS Nikoliću želi dobro zdravlje i podseća ga, kao nekog ko je isticao da je vernik, da nije hrišćanski pokušavati suicid". SNS je sinoć ocenio da je saopštenje DS-a „licemerno" i „da će nastaviti borbu za bolju Srbiju, ma koliko se to ne svidelo DS". Prema rečima načelnika Centra za hitnu medicinsku pomoć Vojnomedicinske akademije, Miroslava Vidanovića, relativno je koliko čovek može da izdrži bez vode i hrane, ali je i moguće da posle 48 sati dođe do kolapsa organizma. Po njemu, sve zavisi od organizma do organizma s tim što se moraju uzeti u obzir i godine starosti, da li boluje od neke bolesti i u kakvom se stanju nalazi organizam Tomislava Nikolića. Sudeći po razvoju situacije, brojnim komenatrima podrške lideru SNS-a i odlučnosti lidera naprednjaka da istraje u ovoj borbi za Srbiju, predsednik Boris Tadić ima samo dve opcije - da raspiše vanredne izbore i mirno razreši celu priču ili da pusti da se Tomislavu Nikoliću nešto loše desi zbog štrajka glađu i žeđu i tako izazove građanske nemire u celoj Srbiji. Nama ostaje samo da sačekamo i vidimo šta će da presudi ovog puta - mudrost ili glupost.
Die nationalistische Serbische Radikale Partei (SRS) hat die serbischen Behörden wegen der Überstellung von Ratko Mladic, dem ehemaligen Armeechef der bosnischen Serben, an das UN-Tribunal für Ex-Jugoslawien (ICTY) verurteilt und will laut einheimischen Medienberichten nun den Rücktritt von Präsident Boris Tadic durchsetzen.
Die SRS, eine der populärsten Parteien in Serbien, hat am Dienstagabend „das Regime von Boris Tadic wegen der beschämenden Auslieferung des serbischen Helden General Ratko Mladic an das Tribunal in Den Haag entschieden verurteilt“. In der Erklärung heißt es weiter: „Dieser Verrat bedroht das Überleben der Serbischen Republik (in Bosnien-Herzegowina) und unsere nationalen Interessen. Alle Regierungsmitglieder werden sich für ihre verräterischen Handlungen verantworten müssen.“
Ratko Mladic, der am vergangenen Donnerstag in Serbien als mutmaßlicher Kriegsverbrecher festgenommen worden war, wurde am Dienstag auf Beschluss eines Belgrader Gerichtes an den UN-Gerichtshof für Ex-Jugoslawien in Den Haag überstellt. Das internationale Tribunal legt dem Ex-General Kriegsverbrechen im bewaffneten Konflikt von 1992-1995 in Bosnien-Herzegowina, darunter Völkermord an der bosnisch-moslemischen Zivilbevölkerung, zur Last.
Die Radikalen haben die Demokratische Partei Serbiens mit dem Ex-Präsidenten und Ex-Premier Vojislav Kostunica an der Spitze aufgerufen, die Initiative zur Amtsenthebung von Präsident Tadic und zur Entlassung der derzeitigen Regierung im Parlament zu unterstützen.
Die SRS hatte am vergangenen Sonntag im Zentrum von Belgrad eine umfassende Kundgebung für Ratko Mladic durchgeführt, die mit Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei endete. Mindestens 30 Menschen wurden verletzt und rund 200 weitere festgenommen.
Zitat Saljic: Ratko Mladic wurde ins Krankenhaus gebracht
[img-imtext]http://glassrbije.org/images/stories/VESTI/mladichag01.jpg[/img-imtext] Der Anwalt des Haager Angeklagten Ratko Mladic, Milos Saljic, hat bestätigt, dass Mladic aus dem Gefängnis in Schevenningen ins Krankenhaus wegen einer Lungenentzündung gebracht wurde. Saljic sagte, er sei nicht mit dem Gesundheitszustand von Mladic vertraut, und er wisse auch nicht, in welchem Krankenhaus er ist. Er fügte hinzu, Mladics Familie habe ihn darüber informiert, dass der Angeklagte im Krankenhaus ist, welche seinen Worten zufolge darüber mit einem kargen Bescheid aus den Haag informiert wurde. Die Pressesprecherin des Tribunals Nerma Jelacic hat bestätigt, dass Mladic momentan unter ärztlicher Aufsicht ist, konnte aber nicht präzisieren, um was für Gesundheitsprobleme es sich bei ihm handelt.
Erst grad hiess es noch es gehe im gut,und jetzt dass.... Ich hab gehört das Ratko sehr abgenommen hat ob es stimmt weiss ich nicht. Hoffe Ratko und Radovan geht es gut wir müssen die so schnell wie möglich rausholen aus diesem Kz für Serben. Die jetztige serbische Regierung gehört ins Gefängnis wegen Verrat am eigenen Volk!
Zitat Präsident Tadic sendet den Kosovo-Serben eine Botschaft der Unterstützung
[img-imtext]http://glassrbije.org/images/stories/VESTI/tadic22.jpg[/img-imtext] Der Präsident Serbiens, Boris Tadic, hat, wie es die Belgrader Presse meldet, den Kosovo-Serben eine Botschaft gesandt, in welcher es heißt, dass Belgrad sie stark unterstützt, dass man aber eine Lösung finden muss, um die KFOR durch die Barrikaden durchzulassen. Tadic ist in ständigem Kontakt mit dem Minister für Kosovo und Metohija Goran Bogdanovic und dem Chef des Verhandlungsteams Belgrads im Dialog mit Pristina Borislav Stefanovic. Über diese beiden Offiziellen sandte der Präsident den Serben an den Barrikaden die Botschaft, dass sie auch weiterhin um ihre Interessen kämpfen sollten, aber ausschließlich friedlich, dass Serbien sie unterstützt, politisch und finanziell, dass sie der KFOR aber den Durchgang für die Versorgung der Truppen an den Übergängen ermöglichen müssen, melden Medien. Der Tanjug wurde im Kabinett des Präsidenten wiederholt, dass er den Serben vom Norden des Kosovo seinen Standpunkt übertragen hat.
Ich glaub dem Kein Wort davon. Von wegen politische und finanzielle Unterstützung. Wäre das ein richtiger Serbe, dann hätte er den mutigen Menschen, die ihr Leben für das Kosovo jeden Tag aufs Spiel setzen, gratuliert und serbische Truppen zur Unterstützung der Barrikaden und zum Schutz der Menschen da unten hingesandt. Denn wir haben ja leider gesehen, wozu die KFOR in der Lage ist und wie skrupellos sie auf Unschuldige schießen (hier klicken!).
Die Räte der vier serbischen Gemeinden im Nordkosovo haben beschlossen, die Zusammenarbeit mit der EU aufzukündigen. Zudem wollen sie der internationalen Truppe KFOR strenge Kontrollen auferlegen.
Die Kosovo-Serben wollen nebst strengeren KFOR-Kontrollen Armee und Polizei aus dem Nachbarland Serbien anfordern.
Nach dem Willen der Abgeordneten soll die EU-Rechtsstaatsmission (EULEX) «wegen Einseitigkeit und Missachtung des vereinbarten Mandats» abziehen, teilte der Bürgermeister von Zubin Potok, Stevan Bozovic, mit.
Neue UNO-Gespräche gefordert
Die von der EU vermittelten Verhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo müssten abgebrochen, die ohnehin mageren bisherigen Ergebnisse dürften nicht in die Praxis umgesetzt werden. Auch hier müssten neue Gespräche «unter dem Dach der UNO» stattfinden.
Die Abgeordneten verlangten, dass «Serbien und die Vereinten Nationen die Rückkehr eines Teils der serbischen Armee und der serbischen Polizei sowie ihre Stationierung in Nordkosovo sicherstellen», heisst es in den Beschlüssen weiter.
Gemeinden suchen Anschluss an Serbien
Begründet wird diese Forderung damit, «dass wir der festen Überzeugung sind, auf diesem Territorium innerhalb der Republik Serbien zu bleiben». Die von der KFOR-Schutztruppe wiederholt mit Fristen geforderte Räumung der rund 20 Barrikaden wird weiter abgelehnt.
Und jetzt schaut euch an was Belgrad dazu sagt
In einer ersten Reaktion bedauerte das offizielle Belgrad die aufsehenerregenden Beschlüsse der Landsleute. Es sei «bedauernswert», dass die Abgeordneten nicht wie erwartet kompromissfähigere Entscheidungen getroffen hätten, sagte der Staatssekretär im serbischen Kosovo-Ministerium, Oliver Ivanovic.
Ich wünschte die Bürgermeister aus Süd-Serbien hätten in Belgrad das sagen.....